Gewaltprävention





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…ist ein Schlagwort unserer heutigen, immer rücksichtsloseren Welt. Jeder redet darüber, verurteilt die Gewalt; wenn es aber um das Handeln geht, werden die Köpfe eingezogen und keiner will damit etwas zu tun haben. Wird Gewalt beobachtet, drehen sich sehr viele Menschen einfach weg.  Oft hört man auch in Vereinen oder Schulen: Bei uns gibt es so etwas nicht… oder… damit wollen wir nichts zu tun haben.
Ich rede nicht nur darüber; ich handel auch. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen die Lizenz Fachübungsleiter B-Gewaltprävention und später die Ausbildung zum Kursleiter Kinderselbstverteidigung nach dem Kurskonzept "Nicht mit mir" zu machen um auf diesem Wege etwas zu bewirken. Da auch die Gewalt gegen Frauen dramatisch zunimmt, steht für mich 2012 die Ausbildung zum Kursleiter Frauenselbstverteidigung an.  Die Ausbildungen werden vom JJVB (Ju-Jutsu Verband Bayern) ausgeschrieben und setzen eine mehrjährige Kampfsporterfahrung vorraus.

 

In den von mir als Co-Trainer und später als Trainer, bereits seit einigen Jahren mit großem Erfolg angebotenen Selbstverteidigungskursen nach dem Motto „Nicht-mit-mir“ lernen Kinder und Jugendliche durch praktische Übungen und altersgerechtes Situationstraining das richtige Verhalten in Gefahrensituationen.  Sie lernen den Mut aufzubringen, „Nein“ zu sagen, wegzulaufen, Hilfe zu holen, sich  Erwachsenen anzuvertrauen und ihre eigenen Schwächen und Stärken richtig einzuschätzen. Auch einige sehr effektive Selbstbehauptungstechniken werden vermittelt.

 

Als wichtig empfinde ich es auch, gezielt an verhaltensauffällige Jugendliche heranzutreten, um mit Ihnen das richtige Verhalten auf verbale Provokationen sowie das angemessene und verhältnismäßige Reagieren auf körperliche Übergriffe zu trainieren. Zur Selbstverteidigung, die immer nur als allerletzte Möglichkeit in Betracht gezogen werden soll, sollen den Jugendlichen Techniken vorgestellt werden, die es ihnen ermöglichen, ohne jemanden ernsthaft zu verletzen, sich zu wehren.

 
Gewalt ist niemals eine Lösung für Probleme!!!
 

Wenn einige der Jugendlichen zu dieser Erkenntnis kommen und erkennen dass es bei körperlichen Auseinandersetzungen nur Verlierer und keine  wirklichen Gewinner gibt, dann ist viel erreicht.
 
Unsere Ziele:
- Sozialkompetenz stärken
- Selbstbewusstsein fördern,
- die Frustrationsschwelle heraufzusetzen
- Teamfähigkeit und Zivilcourage zu verbessern
 
Unsere Einstellung:
Jeder vermiedene Kampf ist ein gewonnener Kampf.